Aufgrund dessen, dass die Blackhawks sowie die Wölfe II jeweils einen Sieg im Abstiegsduell auf ihrem Konto hatten, musste am Mittwoch in Götzens das 3. und letzte Spiel eine Entscheidung bringen.

Eigentlich von Beginn an wurde das Spiel ziemlich ruppig geführt, mit leichten spielerischen Vorteilen für die Wölfe II. Mitte der ersten Halbzeit gelang den Wölfen II durch Kindler Michael das zu dem Zeitpunkt nicht unverdiente 1:0. Es häuften sich die Strafen, 5 Minuten vor der Halbzeit fanden die Wölfe II dann eine 5:3 Überlegenheit vor. Wieder erwarten zogen diese ein schönes Powerplay auf und konnten kurz vor Ende der Überzahl durch Adamtschuk Daniel auf 2:0 erhöhen. Mit den Gedanken schon in der Kabine, mussten die Wölfe II dann noch kurz vor der Sirene in einem Unterzahlspiel den Anschlusstreffer hinnehmen.
Zu diesem Zeitpunkt spielten die Wölfe II bereits mit einem Mann weniger – Mössmer „der Henker“ Alban zuckte vor dem gegnerischen Tor aus und verprügelte einen Spieler der Blackhawks, musste dann allerdings dafür mit einer Matchstrafe unter die Dusche und ist somit auch für das Finalspiel der 1. Liga am Sonntag gesperrt. Ab diesem Zeitpunkt wurde das Spiel noch ruppiger. Doch zuvor ging es in die Halbzeitpause.

In der zweiten Halbzeit gelang dann nach einigen Minuten erneut Kindler Michael ein Treffer, der allerdings nach einem Hammer von Egger Werner nur noch abstauben musste. Es häufte sich ein körperbetontes Spiel, auch Stockschläge und Beinchecks waren keine Seltenheit. Doch anstatt die Spieler dafür zu strafen, leistete sich der total überforderte Schiedsrichter Schauer Jakob die bislang größte Unsportlichkeit im Laufe des gesamten WHC.

In der 32. Minute entledigte sich Schauer seines Helms und verließ die Eisfläche. Wie ein trotziges Kind begab er sich in die Schiedsrichterkabine und teilte den beiden nachgeeilten Kapitänen der spielenden Mannschaften mit, dass er das Spiel aufgrund der harten Spielweise nicht mehr weiter pfeifen werde. Der zweite Schiedsrichter konnte die Ansicht des Schauer wohl ebenfalls nicht verstehen, musste das Spiel dann aber abbrechen. Da bereits mehr als 75 % der Spielzeit absolviert wurde, wurde das Spiel mit dem Spielstand 3:1 gewertet. Beide Mannschaften hätten allerdings das Spiel lieber zu Ende gespielt, was jedoch so nicht mehr möglich war.

Mittlerweise kann man sagen, dass es sich bei dem WHC nur mehr noch um eine „Witzveranstaltung“ handelt, anders kann man sich solche Situationen nicht erklären. Man fragt sich nun, ob es nicht doch die richtige Entscheidung ist, den WHC im nächsten Jahr nicht mehr auszutragen.



Ergebnis:        3:1 (2:1, 1:0);

Tore/Assists:        Kindler Michael (2/0), Stefaner Matthias (0/2), Adamtschuk Daniel (1/0), Egger Werner (0/1);

Strafen:        Kindler Michael (2 Minuten), Salzmann Peter (2 Minuten), Gittsovich Oleg (2 Minuten), Mössmer Alban (25 Minuten)

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